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Nischenseite aufbauen | So startest du im Affiliate Marketing durch

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Dieses Jahr möchte ich mir eine erste Nischenseite aufbauen. Dieses Projekt soll später zu einem regelmäßigen, “passivem” Einkommen führen, welches mich finanziell unterstützen wird und mich meinem langfristigen Ziel, dem ortsunabhängigen Arbeiten, näher kommen lässt.

In dieser Artikelserie  stelle ich euch vor, wie ich bei meinem Aufbau der Nischenseite vorgehe, welche Tricks ich benutze und welche Gedankengänge ich habe. Teil 1 der Serie beschäftigt sich mit der Definition von Nischenseite, sowie mit der Frage: “Wie finde ich überhaupt eine Nische?”

Nischenseite aufbauen – mein erstes Projekt

Zunächst möchte ich euch kurz erklären was eine Nischenseite überhaupt ist und warum ich mich dafür entschieden habe, eine aufzubauen.

Nischenseite aufbauen – Definition

Eine Nischenseite ist eine Website, welche bei Google gelistet ist und auf ein spezielles Keyword (Produkt oder Dienstleistung) ausgerichtet ist. Eine Nische ist es deshalb, da die Konkurrenz für dieses bestimmte Keyword meist nicht sehr hoch ist und weil es eher Produkte oder Dienstleistungen sind, auf welche man nicht direkt kommt (z.B. Hühnerstall oder Fahrradhelm).

Nischenseite aufbauen – Meine Gründe

Nachdem ihr nun wisst, was eine Nischenseite überhaupt ist, möchte ich euch meine Gründe nennen, warum ich mich dazu entschieden habe, eine Nischenseite aufzubauen. Ich finde eine Nischenseite ist langfristig gesehen ein sehr sinnvolles Investment. Gerade am Anfang frisst es wohl unglaublich viel Zeit, nach einigen Monaten jedoch kann es sich bereits auszahlen.

Dazu kommt, dass man bei einer Nischenseite Affiliate-Produkte verwendet und keine eigenen. Dies führt zu einem wesentlich geringeren Startkapital wie auch zu einem geringeren Risiko. Außerdem habe ich aufgrund meines Studiums in den nächsten 2 Monaten noch genügend Zeit und kann mich locker 1-2 Stunden am Tag auf die Nischenseite fokussieren.

Nischenseite aufbauen – Meine Vorgehensweise

1. Nische finden

An dieser Stelle möchte ich mich zunächst bei Oliver Lorenz und seinem Youtube-Kanal bedanken, auf welchem ich die Inspiration dafür bekommen habe. Ich arbeite nun seit 2 Wochen an meiner Nischenseite und möchte euch kurz meine bisherige Vorgehensweise zeigen. Am Anfang steht natürlich immer das Finden einer passenden Nische.

Dies hat bei mir knappe zwei Tage gedauert und war sehr anstrengend. Ich habe dabei keine spezielle Technik angewandt, sondern habe einfach ein wenig überlegt und nach bestimmten Produkten auf Amazon gesucht. Als Partnerprogramm für Affiliate-Links habe ich mir den wohl bekanntesten Anbieter Amazon ausgesucht. Es gibt aber auch andere Partnerprogramme, ich finde Amazon für den Einstieg jedoch sehr bequem und einfach anzuwenden.

2. Konkurrenz analysieren

Wenn mir eine neue Idee für ein Nischenprodukt gekommen ist, habe ich sofort die Konkurrenz im betreffenden Keyword analysiert. Dabei habe ich folgende Tools benutzt:

  1. Google-Adwords
  2. Market-Samurai
  3. Google

Im ersten Schritt habe ich mit Hilfe von Google-Adwords die ungefähren Suchanfragen pro Monat herausgefunden. Um Google-Adwords zu nutzen, muss man sich dort mit einer Kreditkarte registrieren und eine Kampagne erstellen.

Diese kann man jedoch danach sofort wieder stornieren und erhält dann kostenlosen Zugang zum Tool Adwords. Adwords zeigt mir, wie viele Suchanfrage pro Monat es für das gesuchte Keyword, bzw. einem Äquivalent, überhaupt gibt. Möchte man zum Beispiel herausfinden, wie viele Menschen das Keyword “Rasenmäher” gesucht haben, gibt man dort das Wort Rasenmäher ein und erhält neben dem Suchvolumen für das Keyword alleine noch viele weitere Keyword-Ideen und deren Suchvolumen. Ähnliche Keywords können zum Beispiel “Rasenmäher Test” oder “Rasenmäher Vergleich” sein.

Wir kennen nun also die Nachfrage nach unserem Produkt. Ab welchem Wert es Sinn macht, eine Nischenseite zu erstellen, ist schwer zu beantworten. Dabei spielt vor allem Produktpreis sowie die Vergütung in Prozent eine große Rolle. Mehr dazu findet ihr auf Youtube oder bei Google. Kostet das Produkt beispielsweise über 100€, so kann sich auch der Einstieg in einen Markt mit geringem Suchvolumen (<10.000) lohnen.

Im nächsten Schritt überprüfe ich dann mit dem Tool Market-Samurai die Konkurrenz. Market-Samurai ist ein Tool, welches man in einer zweiwöchigen-Testphase kostenlos ausprobieren kann. Wie man das Tool genau einstellt, wird ebenfalls im Internet erklärt. Ich habe jedoch nichts weiter eingestellt sondern nur bei den Ranking Faktoren einige ausgelassen (z.B. Domain-Alter, Back-Links auf die Domain, etc.). Meine persönliche Auswahl findet ihr im Bild unterhalb.

Anmerkung: Die Überprüfung der Konkurrenz mit dem Tool Market-Samurai würde ich heute nicht mehr machen. Für Google ist es mittlerweile wesentlich unwichtiger, wie viele Backlinks eine Seite hat oder wie alt eine Domain ist. Ich überprüfe die Konkurrenz mittlerweile manuell und schaue mir genau an, wer welche Qualität an Content liefert und ob ich das besser machen könnte.

Eine Auswertung sieht dann wie folgt aus:

Auswertung Market-Samurai

Ich habe hier das Keyword “Stehlampe” analyisert. Market-Samurai zeigt mir die ersten 9 oder 10 Ergebnisse bei Google und spuckt deren Werte aus. Die Google-Adwords Analyse ergab, dass das Keyword “Stehlampe” ungefähr 27.000 mal im Monat gesucht wird, was wirklich gut ist.

Die grünen Werte bei Market-Samurai zeigen mir, dass diese Nische durchaus machbar ist. Ich möchte hier nun nicht auf die einzelnen Werte eingehen. Wichtig zu wissen an dieser Stelle ist nur, dass alle Werte möglichst niedrig sein sollen. Vor allem der BLP, also die Backlinks auf diese Seite, sollten nicht zu hoch sein.

Tipp: Überlegt euch erst ein paar Nischenideen bevor ihr das Tool Market-Samurai benutzt. Wenn ihr genug Ideen gesammelt habt, könnt ihr in den zwei Wochen der Testphase einiges erreichen!

3. Die Konkurrenz per Hand ermitteln

In Schritt 3 sollte man dann die Nische per Hand analysieren. Man googelt das Keyword, eventuell auch mit anderen Wörtern wie z.B. “Test, Vergleich, kaufen, etc.” und schaut sich die Ergebnisse auf den Seiten 1-5 an. Natürlich besteht die Möglichkeit, dass sich zwar in den ersten 10 Ergebnissen noch keine Konkurrenz befindet, jedoch auf Platz 15 ein Konkurrent derzeit am Aufsteigen ist und der bis zur Fertigstellung unserer Seite dann ebenfalls auf Platz 2 oder 3 gelistet sein könnte.

Eine mögliche Konkurrenz-Seite erkennt man eigentlich relativ schnell. Beim Keyword Stehlampe habe ich beispielsweise nur mit dem Begleitwort “Test” die folgende Seite auf der ersten Seite bei Google entdeckt:

Konkurrenz bei Stehlampen

Natürlich kommt es vor, dass ausgewählte Nischen bereits mit Konkurrenz belagert sind. Man sollte sich dann immer diese Konkurrenz-Seiten anschauen und abschätzen, ob die eigenen Fähigkeiten ausreichen, um den Mitbewerber zu schlagen.

Für den Anfang empfiehlt sich eine Nische mit relativ geringer Konkurrenz, auch wenn sie auf den ersten Blick nicht so richtig profitabel scheint (40 € im Monat passives Einkommen sind besser, als 0€!). Gerade bei der ersten Nischenseite ist der Lernfaktor sehr hoch, was ich bei dem Aufbau dieses Blogs bereits gemerkt habe.

Nun haben wir also im besten Fall unsere Nische gefunden. An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass es noch sehr aufwändigere Methoden gibt, welche man aber vielleicht erst bei seiner zweiten Nischenseite berücksichtigen sollte. Ich glaube, dass es am Anfang vor allem wichtig ist, überhaupt anzufangen. Während dem Aufbau der ersten Seite wird man genug lernen, um mögliche Fehler in Zukunft zu vermeiden.

Nischenseite aufbauen – Der Anfang

Hat man seine Nische analysiert, braucht man eine passende Domain. Beliebte Domains sind vor allem:

  • xxx-vergleich.de
  • xxx-test.de
  • xxx-24.de
  • xxx-check.com

Anstatt der Domainendung .de kann aber auch .com oder .net verwendet werden. Dazu wird ein entsprechender Domainanbieter bzw. Hoster benötigt. In der Szene ist vor allem All-Ink sehr beliebt. Bei Nischenseiten empfiehlt sich dann für den Anfang das Content-Management-System WordPress. Dieses flexible System ermöglicht es, ohne große Programmier-Erfahrung tolle Websites zu erstellen und kann durch zahlreiche Plugins aufgewertet werden.

WordPress ist kostenlos erhältlich und kann sehr leicht installiert werden. Manche Hoster bieten auch eine 1-Kick-Installation an. Der Domain-Name hat heute einen wesentlich geringeren Einfluss auf das Ranking, als es früher der Fall gewesen ist.

Damit man den vollen Funktionsumfang von WordPress nutzen kann, sollte man sich unbedingt ein kostenpflichtiges Theme kaufen. Diese kosten meist zwischen 40 und 60 €, bieten jedoch enorme Vorteile wie z.B. ein Baukastensystem oder weitläufige Anpassungsmöglichkeiten. Für diesen Blog verwenden wir das Theme “Themify-Ultra”, welches ziemlich gut ist.

Bekannt in den Affiliate-Netzwerken sind aber auch “Impreza” oder “Sahifa”.  Das Theme, der Hoster sowie eventuell die Domain und einige WordPress-Plugins bilden aber die einzige Investition und sollten maximal 100-200€ kosten, eher weniger.

Ist auch das passende Theme gefunden, beginnt man mit der Erstellung des passenden Konzeptes. Bei der ersten Nischenseite wird dies sehr schwer fallen. Als kleine Hilfe empfiehlt es sich, andere Nischenseiten zu analyiseren und deren Konzept auf das eigene zu übertragen. Dabei sollte man aber nicht kopieren, sondern etwas einzigartes schaffen. Folgende Websites haben mir bei der Erstellung des Konzeptes geholfen:

Werkzeugkoffer

Rasenmäher

Die Nischenseite im Bereich Online-Marketing

Anfangs des Jahres 2016 hatte mich das Fieber gepackt: Ich erstellte meine erste Nischenseite. Im ersten Teil dieser Serie hatte ich ausführlich darüber berichtet. Eigentlich war der 2. Teil der Nischenseiten-Reihe bereits im März geplant, allerdings wusste ich nicht wirklich worüber ich schreiben sollte. Mittlerweile habe ich einige Erkenntnisse aus diesem Projekt gewonnen und möchte euch mehr über meine Fortschritte und meine Vorhaben in Zukunft erzählen.

Das Theme meiner Nischenseite

Bei meiner ersten Nischenseite, hatte ich aufgrund verschiedener Gründe auf das Affiliatetheme.io* gesetzt. Diese Entscheidung habe ich bis heute nicht bereut. Das Theme läuft flüssig, hat wenig bis kaum Bugs und lässt eine einfache und schnelle Erstellung von Produkten, Produktvergleichen und Taxonomien zu. Ein weiterer großer Vorteil ist die tolle interne Verlinkung, die bei Google selbstverständlich gut ankommt.

Den relativ hohen Preis, finde ich als sehr angemessen und kann bei einer gut laufenden Nischenseite bereits in den ersten Monaten wieder eingespielt werden. Ihr solltet euch also auf keinen Fall vor den Investitionskosten drücken.

Falls ihr euch für das Affiliate-Theme interessiert, könnt ihr es euch über diesen Link sichern:

Affiliatetheme.io kaufen*

Einnahmen meiner ersten Nischenseite bis heute

Kommen wir zum Wesentlichen. Ziel einer jeden Nischenseite ist ohne Frage der Profit. Ich habe nicht genau gezählt, wie viele Stunden ich an meiner ersten Seite gesessen haben, bin mir jedoch sicher, dass es einige waren.

Der Stundenlohn ist sicherlich weit unter dem gesetzlichen Mindestlohn und scheint auf den ersten Blick völlig sinnlos und nicht profitbale. Trotzdem kann ich sagen, dass ich mittlerweile kaum noch etwas an der ersten Nischenseite mache und weiterhin passives Einkommen generieren kann. Betriebswirtschaftlich lohnt sich dieses Einkommen zwar noch nicht, allerdings bin ich optimistisch was die Zukunft angeht.

Im Folgenden zeige ich euch einen Überblick über meine Einnahmen in den letzten Monaten.

Nischenseite aufbauen - Der Monat März in der Übersicht

Umsatz im März 2016

Nischenseite aufbauen - Der Monat Mai

Umsatz im Mai 2016

Nischenseite aufbauen - Gesamtübersicht seit Januar 2016

Umsatz bis Anfang Mai gesamt

Fazit: Ich bin mit den Einnahmen sehr zufrieden. Es ist klar, dass das Einkommen aus dieser Seite allein nie hoch genug sein wird, um mir mein Leben zu finanzieren. Würden irgendwann noch Steuern auf meine Gewinne anfallen, wären die Einnahmen natürlich noch wesentlich geringer. Das ist mir alles bewusst. Trotzdem sehe ich den Verlauf positiv.

Da ich nicht nur an dieser Nischenseite arbeite, sondern viele verschiedene Dinge parallel hochziehe, sollte man nie das große Gesamtbild vergessen. Dividendeneinnahmen, ETF-Sparpläne, Blog-Einnahmen, Nischenseiten-Einnahmen, sonstige Einnahmen – all das wird sich in Zukunft immer weiter addieren. Genau das ist meine eigentliche Motivation, denn mit jeder neuen Nischenseite baue ich mein Wissen aus und gewinne wertvolle Erfahrung.

Kommen wir noch kurz zum Traffic. Dieser fällt mir schwieriger zu beurteilen, da ich noch relativ wenig Vergleichswerte habe. Insgesamt bin ich mit dem Besucherstrom relativ zufrieden, wenngleich ich noch viel Luft nach oben sehe.

Nischenseite aufbauen- Die Trafficauswertung in Google Analytics

Google Analytics Auswertung 2016

Gerade die durchschnittliche Sitzungsdauer von 3 Minuten zeigt mir, dass die Leser interessiert an der Seite sind. Mit meinen bisherigen Conversions, also das Verhältnis von geklickten Links und Käufen, bin ich sehr zufrieden. Insgesamt muss ich aber definitiv mehr Traffic aufbauen

 

Nischenseite aufbauen - Meine erste Nischenseite

Nischenseite besteck-test.de

Nischenseite aufbauen – meine Fehler und Erkenntnisse

Kommen wir zum wohl wichtigsten Punkt in diesem Artikel. Ich hatte damals meine Nische mit dem Tool Market Samurai gefunden. Insgesamt bin ich mit der Nische nicht wirklich zufrieden. Problematisch ist, dass das Keyword “Besteck” zwar 14.000 Suchaufrufe im Monat hat, Besteck Test hingegen nur 210. Für das Hauptkeyword Besteck konnte ich bisher noch nicht gut ranken, was ich auch auf die starke Konkurrenz zurückführe.

Diese konnte ich damals nicht wirklich beurteilen, da ich die Nische ausschließlich per Market Samurai analysiert hatte und mir somit kein vollständiges Bild machen konnte. Immerhin ranke ich für “Besteck test” mittlerweile unter den Top 10 (schwankend). Vielleicht benötige ich auch nur etwas mehr Geduld und etwas mehr investierte Arbeit, um auch für das Keyword “Besteck” ordentlich zu ranken.

Gerade Anfängern empfehle ich deshalb, sich immer eher kleinere Nischen zu suchen. Gerade für Long-Tail-Keywords, also Keywords, die aus mehreren Wörtern bestehen, ist es dann um ein vielfaches einfacher, gut zu ranken. Trotzdem bin ich der Meinung, dass potenziell jede Website einen Sinn haben kann und auch Geld erwirtschaften kann – einzige Bedingung dafür ist, dass sie auch entsprechend auf den Kunden optimiert wird und tatsächlichen Mehrwert, z.B. in Form von gut gemachten Produktvorstellungen oder Produkt-Vergleichen, liefert. Bei größer Konkurrenz, muss man dann eben entsprechend länger am Ball bleiben.

Eine weitere wichtige Erkenntnis ist, dass man sich von Anfang an ein grobes Konzept überlegen sollte.

Dazu zähle ich Dinge wie:

  • Welche Produkte möchte ich eigentlich vorstellen?
  • Welche Seiten möchte ich eigentlich erstellen?
  • Auf welche Keywords möchte ich mich fokussieren?
  • Wie kann ich dem Kunden Mehrwert bieten?
  • Kann ich Dinge automatisieren (z.B. Vergleichstabellen erstellen mit dem Affiliatetheme.io*)
  • Wie sollen Beiträge, Produkttests oder sonstige Dinge aussehen -> Standardisierung
  • Wie sollen die Meta-Tags aussehen? Welche Keywords sollen dort enthalten sein?

Je früher du Antworten auf diese Fragen findest, desto mehr Arbeit kannst du dir sparen. Ich musste meine Seite in den ersten Wochen mehrmals komplett überarbeiten, da ich neue Dinge gelernt hatte oder mir neue Sachen eingefallen sind.

Erstaunlich finde ich, dass ich zwar insgesamt relativ wenig Besteck verkauft habe, dafür war der Produktpreis der verkaufen Bestecke aber vergleichsweise hoch. Ich schließe daraus, dass sich Leute, die sich extra die Arbeit machen und sich im Internet über Besteck informieren, tendenziell eher für höherpreisiges Besteck entscheiden, da sie dort die bessere Qualität und Haltbarkeit vermuten.

Eine weitere wichtige Einsicht war, dass Billig-Hoster auf Dauer nicht sinnvoll sind. Bei meinem ersten Hoster hatte ich zahlreiche Probleme und bin Ende April zu All-Inkl* gewechselt, mit dem ich bisher sehr zufrieden kann und von dem ich auch absolut nur Gutes gehört habe. Dieser Umzug war nicht ganz einfach, da mehrere Websites davon betroffen waren und er hat mich gut 1 Woche an Zeit gekostet.

Backlinks

Bei den Backlinks habe ich wohl den Fehler gemacht, zu viele in zu kurzer Zeit zu setzen. Dabei habe ich nicht darauf geachtet, genügend Traffic zu generieren, damit der ganze Prozess für Google “natürlich” aussieht. In den ersten Wochen hatte ich ein paar Beiträge in entsprechenden Foren geschrieben und konnte so ein wenig Traffic generieren. Beim Stichwort “Themenrelevanz” habe ich besonders darauf geachtet, dass sich alles im Bereich “Küche” abspielt.

Beispiele hierfür sind:

  • Kochblogs
  • Restaurant Gästebücher
  • Kochforen
  • Catering-Foren
  • Küchenstudio-Blogs

Insgesamt muss ich aber sagen, dass es im Bereich Besteck gar nicht so einfach ist, entsprechende Backlinks zu bekommen. Einen Linktausch hatte ich bisher nur einmal gemacht – vielleicht werde ich dort in Zukunft noch mehr machen.

Nischenseite aufbauen – wie geht’s weiter?

Da ich mit den Ergebnissen meiner ersten Nischenseite durchaus zufrieden bin, möchte ich weiter im Affiliate-Marketing tätig werden. Anfang April habe ich eine zweite Nischenseite aufgebaut – ebenfalls mit dem Affiliatetheme.io*.

Auch dieses Mal habe ich wieder einen Bereich gewählt, in dem die Suchanfragen für das Hauptkeyword monatlich über 10.000 liegen. Grund hierfür war, dass ich für das ausgesuchte Produkt sehr viele unterschiedliche Dinge schreiben kann, wie z.B. Ratgeber, Tutorials, Produktempfehlungen, Youtube-Videos oder sogar eigene Erfahrungen.

Beim Thema Besteck viel es mir von Anfang an sehr schwer, Ratgeber oder Produktests zu schreiben, da es bei Besteck einfach zu wenig Unterschied gibt und sich alle Produkte relativ ähnlich sind.

Der Aufbau der Nischenseite nimmt allerdings momentan nur vergleichsweise wenig Zeit in Anspruch. Ich arbeite vor allem am Wochenende an der Seite und komme trotzdem relativ gut voran. Mein Ziel ist  es, dass ich in diesem Jahr 3 funktionsfähige Nischenseiten aufgebaut habe, die qualitativ hochwertig sind und regelmäßig Besucher anlocken.

Meiner Überzeugung nach wird sich diese Arbeit irgendwann auszahlen und ich sehe die Arbeit an meinen Nischenseite momentan noch nicht wirklich als Arbeit an, was sich natürlich noch ändern kann. Deshalb versuche ich bereits jetzt, so effektiv wie möglich zu arbeiten und Dinge zu vereinfachen.

Über Outsourcing habe ich mir bisher noch keine Gedanken gemacht. Ich möchte in den Bereichen Nischenfindung und Nischenauswahl noch sicherer werden, um mögliche Investitionen in Ghostwriter mit nicht allzu hohem Risiko entgegen gehen zu müssen. Momentan setze ich lieber auf weniger Output, bei dem ich allerdings mehr lerne und meine Erfahrung ausbauen kann. Vielleicht werde ich bei meiner 3. oder 4. Nischenseite erstmalig Ghostwriter einsetzen.

Ein weiterer Aspekt, den ich in Zukunft noch stärker betrachten möchte, ist die Auswertung und Optimierung der Customer Journey. Dabei möchte ich mit verschiedenen Tools analysieren, welche Wege der Kunde auf meiner Website geht und auf welche Links er klickt. Dadurch erhoffe ich mir, den Mehrwert für den durchschnittlichen Besucher weiter erhöhen zu können und dadurch auch noch mehr Verkäufe zu erzielen.

Online-Marketing als Nebenerwerb?

Update: Das hauptsächliche Ziel, welches ich mit meiner Nischenseite verfolge, ist ein regelmäßiges, nahezu passives Einkommen zu erzeugen. Mit meiner ersten Nischenseite wollte ich testen, ob dieser Weg funktioniert. Mittlerweile habe ich mehrere Nischenseiten aufgebaut, welche mir bereits jetzt einige hundert Euro monatlich an Einnahmen bringen. Ich bin davon überzeugt, dass sich Online-Marketing, in welcher Form auch immer, wunderbar nebenberuflich ausüben lässt, um die Haushaltskasse etwas aufzubessern.

Der größte Vorteil ist sicherlich die Entkopplung von Zeit und Geld. Mittlerweile läuft meine erste Nischenseite nahezu automatisch und generiert Umsatz. Bitte achtet jedoch darauf, dass ihr auch wirklich nur gute Produkte empfiehlt und sowohl die Vor-, als auch Nachteile aufzählt.

Nischenseite aufbauen – Das Fazit

Nischenseiten funktionieren – definitiv. Damit reich werden? Vermutlich eher nicht. Für jeden geeignet? Definitiv nicht. Nischenseiten erfordern viel Arbeit und liefern zunächst kaum Ergebnisse. Mit 40-60€ im Monat kommt man nicht weit – das stimmt. Trotzdem glaube ich, dass Nischenseiten eine tolle Möglichkeit sind, sein Einkommen zu diversifizieren und gleichzeitig zu erhöhen. Gerade bei der ersten Seite ist das Lernpotenzial unglaublich hoch.

Wenn du jetzt mit deiner eigenen Nischenseite loslegen möchtest, dann nimm dir ein Tool, wie beispielsweise Market Samurai zur Hand und analysiere verschiedene Keywords. Verlasse dich dabei jedoch niemals auf das Tool sondern überlege dir mehr über die potenzielle Nische:

  • Wie kann man Produktvorstellungen gestalten?
  • Gibt es überhaupt eine Nachfrage? Ist die Nische lukrativ? (Nicht bloß auf das Suchvolumen achten!)
  • Macht eine solche Seite in diesem Bereich überhaupt Sinn?
  • Liegt das Thema mir überhaupt?
  • Wie viel Zeit möchte ich dafür investieren?

Mit solchen Fragen findest du definitiv eine lukrative Nische.

Alternativ kannst du dir auch meinen Artikel und meinen Podcast zum Thema Altersvorsorge anhören bzw. lesen. Dort gehe ich auf das Thema Altersarmut ein und wie wir uns davor schützen können.

Was ist eure Erfahrung mit Nischenseiten? Wie zufrieden seid ihr mit eurer Nische? Wie habt ihr diese gefunden? Ich freue mich über konstruktive Diskussionen!


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