1. Home
  2. Suchmaschinenoptimierung
  3. Keyword Recherche: Maximaler SEO-Erfolg im Jahr 2019

Keyword Recherche: Maximaler SEO-Erfolg im Jahr 2019

Du möchtest deine SEO-Strategie auf ein neues Level heben und mehr Kunden oder mehr Umsatz über den organischen Channel erreichen?

Dann solltest du unbedingt mit der richtigen Keyword Recherche arbeiten, denn ein nachhaltiger Erfolg bei der Suchmaschinenoptimierung steht und fällt mit einer sorgfältigen Recherche. In diesem Artikel zeige ich dir, wie ich meine Keyword Recherche für Kunden oder aber auch für eigene Projekte durchführe und auf welche Aspekte ich dabei besonders achte.

Dieser Guide ist sehr tiefgründig und ausführlich, möchtest du also die theoretischen Hintergründe überspringen, so werde ich am Ende des Videos auch einen auf den Punkt gebrachten Screencast einbauen, welcher genau meinen Prozess erklärt und in dem ich einige Beispiele durcharbeiten werde.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine ausführliche und richtig durchgeführte Keyword Recherche ist maßgeblich am langfristigen und vor allem nachhaltigen Erfolg einer SEO-Kampagne beteiligt.
  • Wichtigste Bestandteile einer Keyword Recherche sind vor allem die Suchintention, das Suchvolumen sowie der Wettbewerb.
  • Es gibt verschiedene SEO-Tools, welche dir bei einer Keyword Recherche behilflich sein können. Allerdings solltest du auch das sogenannte Reverse Engineering anwenden, für welches du überhaupt keine speziellen Tools benötigst.

Keyword Recherche: Was versteht man darunter?

Suchmaschinenoptimierung ist keine besondere Kunst oder etwas, für das man jahrelang studiert haben muss. Eigentlich ist es relativ simpel. Trotzdem gibt es Unterschiede bei der Durchführung – sprich man kann eine Keyword Recherche so oder eben so machen und genau dort unterscheidet sich der Profi vom Anfänger.

Das Ziel bei einer SEO-Optimierung ist es, Inhalte zu erstellen, welche so strukturiert und optimiert sind, dass sie später vom User auch gefunden werden. Man sprich dabei auch gerne von sogenannten SEO Texten.

Ziel einer Keyword Recherche ist es in erster Linie, das Suchvolumen von einzelnen Keywords (oder auch Suchbegriffen) zu ermitteln. Nur so kann ich die Nachfrage ermitteln – sprich wie viele Leute suchen monatlich eigentlich nach Keyword xy?

Daneben gibt es aber noch weitere Ziele. Zum Beispiel kann ich durch eine Keyword Recherche auch die Semantik zwischen einzelnen Keywords bestimmen – ich kann also Themen und Sub-Themen sowie die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Themengebieten identifizieren und diese dann später auf meine Seiten- und Textstruktur replizieren.

Hintergründe: Alles was du über eine Keyword Recherche wissen solltest

Im Folgenden will ich dir vor allem die theoretischen Hintergründe einer Keyword Recherche erklären. Je besser du die Zusammenhänge bei der Suchmaschinenoptimierung verstehst, desto leichter wird dir auch die praktische Anwendung fallen.

Worum handelt es sich bei einem Keyword?

Wie bereits kurz angedeutet, ist ein Keyword nichts anderes als ein Suchbegriff. User nutzen Suchmaschinen, wie zum Beispiel Google, um eine bestimmte Handlung auszuführen. Das kann zum Beispiel ein Problem oder eine Frage sein. Doch dazu kommen wir später nochmal, vor allem wenn wir über die sogenannte Suchintention sprechen.

Jedes Keyword besitzt ein monatliches Suchvolumen, welches angibt, wie oft User im Durchschnitt nach genau diesem Begriff suchen. Diese Werte lassen sich mit verschiedenen Tools auslesen und sollten vor allem als Richtwert dienen.

Man unterteilt Keywords vor allem nach zwei Parametern: Nach der Anzahl der Wortketten sowie nach dem Suchvolumen. Keywords mit einem verhältnismäßig geringerem Suchvolumen und einer Wortkette von 2+ Wörtern werden in der Regel als sogenannte Long-Tail-Keywords bezeichnet.

Keywords, welche aus einem oder zwei Wörtern bestehen und ein hohes Suchvolumen (also z.B. 1000+) aufweisen, werden als Short-Tail-Keywords bezeichnet. Manche sagen dazu auch Head Keywords. Einen großen Teil machen aber die Keywords zwischen den beiden Extremen aus, die sogenannten Mid Tail Keywords.

Eine wichtige Regel die du dir an dieser Stelle bereits merken solltest ist die folgende: Je spezifischer eine Suchanfrage ist, sprich je geringer das Suchvolumen und je größer die Wortkette (Long Tail), desto höher ist die spätere Conversion.

Dieser Zusammenhang ist eigentlich ganz leicht zu verstehen, denn kürzere Keywords wie z.B. „Abnehmen“ sind sehr breit und es gibt nicht die eine Intention (siehe nächster Punkt) hinter dem Keyword.

Was versteht man unter der Suchintention?

Die Suchintention ist sicherlich einer der bedeutendsten Konzepte im Bereich der Suchmaschinen. Ich versuche dieses sehr komplexe Konstrukt in diesem Artikel so einfach wie möglich zu erklären – letztlich musst du nicht die gesamten Hintergründe verstehen, sondern lediglich jene Aspekte, welche unmittelbar für eine Keyword Recherche notwendig sind.

Später werde ich auch einen separaten Artikel über die Suchintention anfertigen und ihn dir an dieser Stelle verlinken, sobald er online ist.

Wie ich bereits erwähnt hatte, verfolgt der User mit seiner Suchanfrage bei Google oder bei jeder anderen Suchmaschine ein bestimmtes Ziel. Wenn wir kurz inne halten und uns überlegen, was wir so alles in der letzten Zeit im Internet gesucht haben, dann fallen uns wahrscheinlich folgende Situationen ein:

  • Informationen über ein bestimmtes Thema gesucht
  • Nach einem bestimmten Café oder nach irgendeinem Café in unserer Nähe gesucht
  • Wir wollten etwas bestimmtes kaufen
  • Wir haben Google einfach nur dazu genutzt, amazon.de aufzurufen

Tatsächlich die meisten aller Suchanfragen mit einem informativen User Intent verknüpft – sprich der User nutzt die Suchmaschine Google dazu, um an Informationen zu gelangen.

Wenn wir über ein bestimmtes Thema (sprich: Keyword) schreiben möchten, müssen wir also immer auf die Suchintention hinter diesem achten. Ein einfaches Beispiel zeigt, wie entscheidend die Suchintention sein kann:

Nehmen wir an, wir betreiben eine Finanzseite und stoßen auf das Thema: Zinsrechner. Wir prüfen das Keyword mit einem x-beliebigen Tool und stellen fest, dass es durchaus ein attraktives Suchvolumen gibt. Heißt das jetzt also, dass wir mit einem ausführlichen Artikel zum Thema „Zinsrechner“ oder „Zinsen berechnen“ Chancen auf ein Ranking bei Google haben?

Nein. Warum? Ganz einfach! Die Suchintention für dieses Keyword besteht eindeutig darin, dass User bei Google einen einfachen und kompakten Zinsrechner sehen möchten – keinen Ratgeber oder kein Erklärvideo, sondern ein ganz simpler Zinsrechner.

Die Top 5 bei Google zeigt ausschließlich Resultate mit einem Zinsrechner – kein Ratgeber oder keine informativen Suchergebnisse.

Was bedeutet das konkret?

Du solltest dir immer Gedanken über die Suchintention der Nutzer machen, wenn du eine Keyword Recherche durchführst. Was verfolgt der User konkret, wenn er ein bestimmtes Keyword bei Google eintippt? Was will er damit erreichen? Welche Art von Ergebnis möchte er sehen?

Das ganze ist leider nicht immer so einfach zu bestimmen – übrigens auch für den komplexen und intelligenten Algorithmus von Google nicht. Ich werde dir dazu im Praxisteil ein paar Tipps und Tricks mit auf den Weg geben, wie du relativ verlässliche Ergebnisse bei der Analyse der Suchintention bekommen kannst.

An dieser Stelle solltest du dir aber bereits folgendes merken: Mehrere Keywords können ein und dieselbe Suchintention haben. Der Leser hat ein bestimmtes Ziel und kann dieses Ziel aber mit verschiedenen Suchbegriffen erreichen. Diese Tatsache hat zur Folge, dass eine Themenseite für mehrere Keywords ranken kann – es ist absolut keine Seltenheit, dass eine ausführliche Unterseite für bis zu 2000 oder gar mehr Keywords bei Google erscheinen kann.

Welche Art von Content benötige ich, damit ein Ranking wahrscheinlich wird?

In diesem Abschnitt möchte ich das Thema Suchintention nochmal etwas spezifizieren. Im ersten Teil hatte ich dir gezeigt, wie du die Suchintention eines Keywords mit Hilfe von Google selbst erkennen kannst. Jetzt möchte ich dir noch ein paar Tipps hinsichtlich des Contents geben.

Meist hat der User schon eine ungefähre Vorstellung davon, welche Art von Ergebnis er bei Google sehen möchte. Das können wir uns zu Nutze machen und mit Hilfe des sogenannten „Reverse Engineerings“ die Top 3 oder Top 5 Ergebnisse analysieren.

Nehmen wir an, wir möchten einen Artikel zum Thema Vermögensaufbau erstellen. Dazu geben wir wie gewohnt unser Keyword bei Google ein und werfen einen Blick auf die ersten 3 oder ersten 5 Suchergebnisse – die Werbeanzeigen mal ausgenommen.

Wie wir sehen können, finden wir bereits in den SERPs (Suchergebnissen) erste Gemeinsamkeiten. Alle Artikel beziehen sich auf konkrete Tipps, Strategien oder Regeln für den Vermögensaufbau. Dies ist bereits ein relativ eindeutiges Indiz, in welche Richtung unser Artikel später gehen sollte.

Für wen schreiben wir überhaupt? Zielgruppe und Buyer Journey

Ein weiterer Bestandteil der Keyword Recherche, welchen man gut und gerne in den Bereich der Suchintention packen kann, ist die sogenannten Zielgruppenanalyse. Vereinfacht gesagt geht es darum, ein konkretes Gesicht des späteren Lesers vor Augen zu haben.

Man kann die durch Information getriebenen Suchanfragen im Prinzip in 3 grobe Muster unterteilen:

  • Problem-Lösung
  • Zweifel-aufräumen
  • Definition

Nehmen wir als Beispiel das Keyword „Abfluss verstopft“. User, die genau danach bei Google suchen, haben in der Regel ein Problem. Sehr wahrscheinlich haben sie gerade eine dringliche Lage und wollen wissen, wie sie ihren verstopften Abfluss wieder freimachen können.

Betrachten wir diese Situation aus der Perspektive eines Kaufprozesses, so befindet sich der User gerade am Anfang seiner Journey. Er ruft sich ins Bewusstsein, dass er ein Problem hat und dafür eine Lösung benötigt.

In dieser Situation ist es also clever, den User bei seinem Problem abzuholen und zunächst einmal zu erklären, warum Abflüsse überhaupt verstopfen.

Der nächste Schritt in der Buyer Journey könnte sein, dass der User in unserem Artikel auf eine Lösung stößt, z.B. ein Rohrreiniger. Er überlegt, auch einen solchen Rohrreiniger zu kaufen und befindet sich plötzlich in der Überlegungsphase.

Im nächsten Schritt geht es also darum, ihn von den positiven Aspekten eines Rohrreinigers zu überzeugen, so dass aus seiner Überlegung eine Entscheidung wird.

Die drei Phasen der Buyer Journey zusammengefasst:

  1. Bewusstsein
  2. Überlegung
  3. Entscheidung

Keyword Recherche: Praktische Anwendung, Anleitung und Tipps

In diesem Teil durchlaufen wir gemeinsam den Prozess einer Keyword Recherche – vergessen wir einmal den ganzen theoretischen Kram und konzentrieren wir uns auf den Ablauf. Ich werde die einzelnen Schritte nach und nach auch durch passende Videos ergänzen.

Ich möchte den Prozess am Beispiel einiger Keywords durchspielen, vorneweg aber gleich der Hinweis: Es soll sich hierbei nicht um eine exakte Step-by-Step Anleitung handeln. Ich versuche dir schlichtweg mein Vorgehen zu erläutern und erkläre zu jedem Schritt was ich konkret mache und auf was ich achte.

Schritt #1: Seed-Keywords als Startpunkt

Der erste Schritt einer Keyword Research besteht darin, sogenannte Seed-Keywords zu identifizieren. Diese dienen dir als Startpunkt deiner weiteren Recherche. Prinzipiell kannst du Seed-Keywords auf zwei unterschiedliche Arten (im Idealfall wendest du beide Methoden an) herausfinden:

Möglichkeit 1 – Brainstorming: Dabei überlegst du dir, welche Schlüsselwörter deine potenzielle Kunden bei Google eingeben könnten. In der Regel findest du dabei schon einige Ansätze und kannst aus diesen Ansätzen auch Seed-Keywords ableiten.

Möglichkeit 2 – Konkurrenzbasierte KW Research: Bei dieser Methode analysierst du mit Hilfe eines SEO-Tools, wie z.B. Sistrix oder Ahrefs die Google-Rankings deiner unmittelbaren Konkurrenz. Dadurch siehst du, welche Keywords für deine Mitbewerber funktionieren und erhältst ebenfalls Seed-Keywords.

Die ermittelten Seed-Keywords wiederum verwendest du dann als Startpunkt in deinem Keyword-Tool, z.B. dem KW-Finder. Gibst du ein Seed-Keyword im KW-Finder ein, so generiert dieser dir weitere Keyword-Vorschläge passend zu deiner Suchanfrage.

So sieht eine Abfrage im Keyword-Tool aus. Es werden sämtliche Metriken angezeigt, welche uns bei der weiteren Recherche nützlich sein können.

Ziel dieses ersten Prozessschrittes ist es, dein Thema abzugrenzen. Das gelingt dir, in dem du alle relevanten Eckpfeiler-Keywords herausfindest und notierst. Statt dem hier verwendeten KW-Finder (bezahltes Tool), kannst du auch kostenlose Alternativen wie zum Beispiel Ubersuggest nutzen.

Am Ende dieses Schrittes erhältst du in der Regel eine sehr ausführliche Liste an Keywords und Keyword-Ideen. Doch falls du glaubst, die Keyword Recherche wäre an dieser Stelle bereits abgeschlossen, muss ich dich leider enttäuschen. Jetzt beginnt die richtige Arbeit erst.

Schritt #2: Suchvorschläge und Sub-Themen finden

Nachdem wir unsere Liste an Keywords schon gut füllen konnten, wollen wir uns in diesem Schritt mit den sogenannten Suchvorschlägen und Sub-Themen beschäftigen. Wer im ersten Schritt bereits sauber (und mit einem guten Tool) gearbeitet hat, wird in diesem Schritt gar nicht mehr so viel Arbeit vor sich haben.

Ich habe diesen Schritt allerdings in diesem Artikel extra ausgegliedert, da ich in der Praxis auch mit anderen Tools wie in Schritt 1 arbeite.

Zunächst wollen wir uns weitere Suchvorschläge von Google zunutze machen. Dazu geben wir einfach eines unserer Seed Keywords ein und scrollen bis zum Ende der ersten Suchergebnisseite. Dort zeigt uns Google weitere Suchvorschläge an.

Am Ende jeder Suchergebnisseite befindet sich eine Box mit ähnlichen Suchanfragen. Diese geben in der Regel Hinweise auf passende Suchverfeinerungen oder Sub-Themen.

Bei größeren Themen geben diese Suchvorschläge Hinweise auf Suchverfeinerungen – sprich jene Suchen welche User suchen, nachdem sie bereits unser Seed-Keywords gegooglet haben. Bei größeren Themengebieten kann es dann Sinn machen, einige dieser Aspekte später auf eigenen Unterseiten zu targetieren (Pillar-Cluster-Content).

Bei kleineren Themengebieten sind die Suchvorschläge ein Indiz für Sub-Themen, sprich wir können diese Keywords direkt in unseren Artikel einbauen. Wir gleichen diese Vorschläge von Google mit unserer existierenden Keyword-Liste ab und ergänzen sofern notwendig oder sinnvoll.

Schritt #3: W-Fragen, Keyword-Gruppierung und Struktur

Im dritten Schritt werfen wir einen Blick auf W-Fragen, welche von den Usern zu unserem Thema gesucht werden. Das können wir entweder mit einem Tool wie dem KW-Finder machen, oder aber wir nutzen das kostenlose Tool answerthepublic.com.

answerthepublic hat für sehr viele Themen und Keywords ein breites Spektrum an passenden W-Fragen, welche dir bei der Gliederung deines Artikels helfen.

Die W-Fragen helfen uns bei der späteren Gliederung des Artikels. Best Practice ist es nämlich, Fragen als Überschrift in einem Artikel zu verwenden und diese dann im anschließenden Paragraph zu beantworten.

Als nächstes machen wir uns an die Gruppierung unser mittlerweile sehr wahrscheinlich extrem ausführlichen Keyword-Liste. Dabei wählen wir passende Keywords nach den folgenden Kriterien aus:

  • Welche Keywords haben die gleiche Suchintention?
  • Welche Keywords passen thematisch überhaupt nicht?
  • Wie stehen die einzelnen Keywords in Relation zueinander?
  • Welche Keywords können problemlos auf einer Seite stehen?

Ich mache eine solche Gruppierung immer in Google Tabellen und arbeite auch sehr intensiv mit unterschiedlichen Farbtönen.

Beachte unbedingt, dass es sich bei Keywords wie „Abfluss verstopft“ oder „verstopfter Abfluss“ in der Regel um ein Keyword handelt – dadurch wirst du deine Liste extrem verkürzen können.

Keyword Recherche: Die besten Ressourcen und Einstiegsmöglichkeiten

Welche SEO-Tools eigenen sich am besten für eine gelungene Keyword Recherche?

In diesem Abschnitt möchte ich dir ganz explizit meine aktuellen Lieblingstools im Bereich der Keyword Recherche vorstellen. Ich nutze sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Tools in meinem Alltag, weswegen ich auch hier eine gute Mischung darstellen möchte. Zu jedem der vorgestellten Tools gebe ich dir auch ein kurzes Einführungsvideo und stelle dir die Funktionen vor.

Tool #1: Der KWFinder

Der KWFinder aus dem Hause Mangools war eines meiner ersten bezahlten SEO Tools und ich nutze es auch heute noch beinahe täglich. Der KWFinder hat vor allem Stärken darin, Synonyme und verwandte Keywords zu finden. Ich nutze den KWFinder hauptsächlich bei den ersten Schritten einer Keyword Recherche, einfach um einen Überblick über alle Keywords zu bekommen.

Mit Hilfe des Tools kannst du übrigens auch W-Fragen und Autosuggestions ermitteln – die Funktionen sind gut gedacht und hilfreich, ich verwende dafür dann aber meist doch andere Tools oder einfach nur Google.

Schau dir dazu auch gerne meinen Testbericht zum KWFinder einmal genauer an.

Tool #2: Ahrefs

Gleich zu Beginn der Hinweis: Ich habe über 2 Jahre lang mehr oder weniger professionell Suchmaschinenoptimierung durchgeführt und war zu geizig mir das Tool endlich zuzulegen. Ich konnte es aber vorher immer mal wieder kostenlos ausprobieren und war stets begeistert. Ahrefs besitzt mit die größte Keyword-Datenbanken aller SEO-Tools und auch den größten Datensatz an Backlinks.

Trotzdem muss ich gestehen, dass ich Ahrefs kaum für die Keyword Recherche nutze. Einzige Ausnahme – und das ist auch der Hauptgrund warum ich es mittlerweile habe, ist die konkurrenzbasierte Keyword Recherche.

Dabei geht man so vor, dass man sich seine besten Mitbewerber anschaut und mit Hilfe von Ahrefs deren organische Keyword-Rankings ermitteln kann. Dazu werde ich im nächsten Abschnitt noch etwas mehr schreiben.


Trivia: Alles was du sonst noch zur Keyword Recherche wissen musst

In diesem letzten Abschnitt des Artikels beantworte ich noch alle offenen Fragen zur Keyword Recherche. Diesen Teil werde ich in Zukunft auch noch um weitere Leserfragen ergänzen.

Was kostet eine professionelle Keyword Recherche?

Solltest du als Solopreneur oder Marketingverantwortlicher immer noch das Gefühl haben, dass das Thema Keyword Recherche für dich zu komplex ist oder du das Gefühlt hast, einfach keine Zeit zu haben, so kannst du dir selbstverständlich auch eine professionelle Keyword Recherche anfertigen lassen. Die Zahl der Anbieter auf dem Markt ist aufgrund der hohen Nachfrage auch nicht gerade klein.

Ich möchte dir an dieser Stelle noch ein paar Tipps hinsichtlich des Preises geben. Ich persönlich bin ein großer Fan davon, die Keyword Recherche als Dienstleistung immer in Verbindung mit einer Art SEO-Konzept anzubieten – das bloße Auflisten von Keywords hilft den meisten ehrlich gesagt nicht weiter.

Dieses Konzept enthält nicht nur die Keyword Cluster bzw. Themen und Subthemen, sondern sagt dir auch konkret, welche Unterseiten es später auf deiner Website geben wird und in welchen Silos die Inhalte angeordnet werden.

Ein solches SEO-Konzept ist ideal für alle, die keine Zeit haben, sich die strategisch wichtigen Gedanken über die SEO-Strategie zu machen. Es spart enorm viel Zeit – die Umsetzung kann dann problemlos Inhouse oder eben durch die eigene Zeit erfolgen.

In der folgenden Tabelle findest du ein paar Hinweise auf den Preis einer Keyword Recherche – so in etwa biete ich das auch meinen Kunden an.

Art der DienstleistungBeschreibungKostenfaktor
Basic Keyword ResearchPassende Keywords werden recherchiert, die Suchintention bestimmt und Keyword-Cluster werden angelegt. Eignet sich für alle, die das komplette Content-Marketing später selbst übernehmen möchten.Je nach Breite und Größe des Themas. Beginnt meist bei 500 – 600 €
SEO KonzeptEin schlüsselfertiges SEO-Konzept mit ausgearbeiteter Content-Strategie zur eigenständigen Umsetzung. Eignet sich für alle, die sich keine Gedanken über die Strategie machen wollen.Hängt von der späteren Größe der Website ab. Preislich ab 800 – 3000 €

Fazit

Die Kunst der Keyword Recherche ist es, so tief in das Thema einzutauchen, so dass man alle verschiedenen Suchbegriffe einander zuordnen kann und genau versteht, welche Intentionen der Wunsch-User hat. Es gibt die verschiedensten Ansätze und Tools, um eine professionelle Keyword Recherche durchzuführen – die theoretischen Aspekte dahinter bleiben aber gleich.

In der heutigen Zeit der Suchmaschinenoptimierung geht es vor allem darum, sich Gedanken über seinen Content und seine späteren Besucher zu machen. Wer dies tut hat bereits einen Vorsprung vor der Konkurrenz. Veraltete Konzepte wie Keyword-Dichte, Überschriften und das gezielte Unterbringen von Keywords spielen heute eine stark untergeordnete Rolle.

Bildquelle: unsplash.com / Austin Distel

Dir hat mein Artikel gefallen?

Dann trage dich in meinen kostenlosen wöchentlichen Newsletter ein, in dem ich dir aktuelle Ergebnisse und Neuigkeiten aus der Welt der Suchmaschinenoptimierung in dein Postfach schicke. Mehr zum Newsletter erfährst du hier.

Hidden Content
Online Sichtbarkeit: Wie Unternehmen im Internet sichtbar werden
KWFinder Test: Keyword-Recherche für professionelle SEOs
LinkedIn

Suchmaschinenoptimierung

Dieser Artikel ist Bestandteil meiner Reihe über SEO lernen.

Menü